Unter dem Begriff „Factoring“ ist eine Dienstleistung aus dem Finanzsektor zu verstehen. Sie dient der kurzfristigen Umsatzfinanzierung. Hierbei erwirbt der Factor die Forderungen des Factoringkunden gegen dessen Abnehmer und zieht sie ein.
Der Factor leistet als Gegenleistung für die Forderungsabtretung an den Factoring-Kunden sofort eine Zahlung in Höhe der Forderung, abzüglich eines Sicherungseinbehaltes, der sich in der Regel auf 10 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrages beläuft. Der Rest wird nach komplettem Zahlungseingang an den Factoringnehmer ausbezahlt. Spätesten jedoch nach dem vereinbarten Zahlungsziel.
Die Kosten des Factoring setzen sich aus einer Umsatzgebühr, Zinsen für die Bevorschussung und sonstigen Gebühren, wie Bankgebühren und Kauflimitprüfgebühren, zusammen. Diese sind jedoch von Factoringgesellschat zu Factoringgesellschaft unterschiedlich hoch.
Factoring Kosten
Die Kosten des Factoring liegen immer dann unter den Kosten von vergleichbaren Kontokorrektkrediten, wenn das Zahlungsziel mindestens 30 Tage beträgt und der Umsatz eine branchenübliche Größe hat. Hintergrund des Factoring ist die Erhöhung der Liquidität sowie der Schutz vor Forderungsausfällen.
Factoring Versicherung
Zudem stellt das Factoring eine Versicherung gegen den Ausfall von Forderungen dar. Die Liquidität erhöht sich, da die Höhe des Kaufpreises aus den Forderungen meist innerhalb von 48 Stunden durch den Factor bezahlt werden.

